PNP vom 26.11.2012

 

Anerkennung für die Samariter der Neuzeit

Ehrenzeichen für 25 und 40 Jahre lange Dienstzeit − Lob von Landrat und Bürgermeister


Das Ehrenzeichen ist die höchste staatliche Auszeichnung für verdiente Feuerwehrleute. 29 Aktive aus den Feuerwehren im Stadtgebiet könnten sie in Empfang nehmen. Anschließend formierten sie sich mit Landrat und Landkreis-Feuerwehrführung zum Erinnerungsfoto.

 

Vilshofen. 29 Aktive aus den acht Freiwilligen Feuerwehren im Stadtgebiet Vilshofen haben am Samstag Dank und Anerkennung des Staates für langjährige Dienstzeit erfahren. Im historischen Rathaussaal überreichte ihnen Landrat Franz Meyer im Namen von Innenminister Joachim Herrmann das Feuerwehrehrenzeichen für 25 bzw. 40 Jahre.
Die Feuerwehrler hatten die Ausgehuniform aus dem Schrank geholt und dem Anlass entsprechend mit Orden, Leistungs- und anderen Abzeichen bestückt. Die acht Wehren waren mit ihren Führungskräften und Fahnenmüttern vertreten. Sie lauschten dem Querflötentrio der Kreismusikschule unter Leitung von Heike Schlierf, worauf Bürgermeister Georg Krenn die Feuerwehrführung des Landkreises mit Kreisbrandrat Josef Ascher und Kreisbrandinspektor Hans Walch an der Spitze willkommen hieß.
Wenn auch die alljährliche Ehrenzeichenverleihung Sache des Landkreises ist, so wollte der Bürgermeister doch nicht auf den Dank der Stadt verzichten und die Ausbildungs- und Einsatzbereitschaft der Aktiven würdigen. "Die Freiwilligen Feuerwehren sind ein wichtiges Standbein in der Reihe der Rettungsorganisationen", betonte Krenn.
Bevor Landrat Franz Meyer im Namen des bayerischen Innenministers die Ehrenzeichen überreichte, bezeichnete er die Feuerwehrler als die Samariter der heutigen Zeit. Sie vermittelten nicht nur Feuerwehrwissen, sondern auch Werte wie Kameradschaft, Toleranz, Verantwortungsbewusstsein, Teamfähigkeit, Gemeinsinn und Hilfsbereitschaft.
Alle Bürgerinnen und Bürger des Landkreises Passau würden vom Dienst der 9000 Frauen und Männer in 154 Feuerwehren profitieren. Dabei gehe es nicht nur um den selbstlosen und mutigen Einsatz bei der Brandbekämpfung oder Lebensrettung, um sinnvolle und sinnstiftende Jugendarbeit oder gemeinschaftspflegende Pflege des Vereinslebens. Es gehe auch um die Signalwirkung, die dem Feuerwehrdienst als Vorbild des Dienstes am Nächsten zukommt. "Dieses Vorbild leben die Feuerwehren öffentlich vor. Nur so können unsere Freiwilligen Feuerwehren Bestand haben", betonte der Landrat.
Gerade in einem Flächenstaat wie Bayern sei man dringend auf die Feuerwehren angewiesen, damit überall rasch und wirkungsvoll Hilfe bei Bränden, Unglücksfällen und Naturkatastrophen geleistet werden kann. "Die Feuerwehren in Bayern, die dank der vielen Ortsfeuerwehren flächendeckend präsent und daher innerhalb kürzester Zeit am Einsatzort sind, sind ein tragender Eckpfeiler der Sicherheit in unserem Land", sagte der Landrat. Dem hatte der Kreisbrandrat in seinem Schlusswort nicht mehr viel hinzuzufügen. "Wir sind stolz auf Euch", versicherte Josef Ascher.
Bevor jeder Einzelne sein Ehrenzeichen vom Landrat an die Uniformjacke geheftet bekam, hielt der jeweilige Kommandant eine kurze Laudatio, in der er den Feuerwehr-Werdegang des Aktiven schilderte.

DIE GEEHRTEN
FFW Sandbach: Für 25 Jahre: Robert Anzenberger und Martin Weinberger.
FFW Vilshofen: Für 25 Jahre: Christian Klosterhuber, Edmund Fischer, Reiner Lubig, Markus Weinzierl, Gerhard Paa, Franz Schätz.
FFW Zeitlarn: Für 25 Jahre: Klaus Schenke, Erich Frauenknecht, Alois Feilmeier, Ludwig Huber, Günther Striedl, Johann Urlbauer, Franz Asen, Reinhard Bischl. Für 40 Jahre: Johann Dippl.
FFW Schwanham: Für 25 Jahre: Erwin Schachtner.
FFW Schönerting: Für 25 Jahre: Walter Engleder sen., Johann Rasch. Für 40 Jahre: Herbert Röckl.
FFW Aunkirchen: Für 40 Jahre: Karl Walch.
FFW Alkofen: Für 25 Jahre: Bernhard Eberhardt, Helmut Knapp, Erich Urlbauer. Für 40 Jahre: Alois Lorenz und Johann Würdinger.
FFW Albersdorf: Für 25 Jahre: Alois Meyer und Martin Weinberger. − ba


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